Die Regiogeld Initiative
Hunsrück e.V.
Ein Portrait
Die
Entstehung der Arbeitsgruppe „Regiogeld Initiative Hunsrück“
hatte ihren Anfang in der ökumenischen Friedensdekade 2002.
Das Motto„Warum habt ihr Angst“ hatte dazu Mut gemacht,
in einer Andacht über die Notwendigkeiten und Mögichkeiten,
unser Geldsystem zum Positiven zu verändern, nachzudenken.
Wolfgang und Ellen Kindling gestalteten diese Andacht in der evangelischen
Kirche von Biebern so eindrücklich, dass die Vision vom gerechten
Geld einfach weitergedacht und weitergeführt werden musste.
Ein Fachmann
zum Thema Regiogeld wurde eingeladen. Der 1. Vorsitzende des Vereins
„Christen für gerechte Weltwirtschaftsordnung e.V.“
Professor Dr. Roland Geitmann kam nach Neuerkirch ins kommunale
Gemeindehaus und hielt einen beeindruckenden Vortrag mit dem Titel
„... damit Geld dient und nicht regiert:“ Daraufhin
bildete sich die Arbeitsgruppe„Regiogeld Initiative Hunsrück“,
die sich seitdem regelmäßig in der Alten Schule von
Neuerkirch, oder anderswo trifft. Ein weiterer Vortrag wurde organisiert:
Thomas Meyer, Gesellschafter einer gemeinnützigen GmbH für
Direkte Demokratie, berichtete in Bell als Mitinitiator über
die Einführung eines Regiogeldes im Chiemgau.
Mit der Vereinsgründung
am 20.2.2005 haben wir den rechtlichen Rahmen geschaffen, ein
Regiogeld für den Hunsrück ins Leben zu rufen. Dazu
führen wir Diskussions- und Informationsveranstaltungen durch.
Denn nur wenn viele Menschen und Betriebe in unserer Region das
Regio-Geld mittragen, kann es gelingen, diese Idee Wirklichkeit
werden zu lassen.
von Bärbel Deutsch
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